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Klein-Radisch

Klein-Radisch mit heute 39 Einwohnern ist ein kleines Dorf inmitten von sandigen Feldern und moorigen Wiesen abseits der Straße von Klitten nach Kreba. In alten Lehnsurkunden wird der Ort mit den Namen Ratholz oder Ratscholz benannt.
Das Dorf gehörte früher zum Rittergut Mücka. Mit der Entdeckung der Braunkohle begann die drastische Verringerung der Einwohnerzahlen durch den Verkauf der Gehöfte an die Eintracht Braunkohlenwerke.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in Klein-Radisch bis Januar 1945 ein Außenlager des KZ Groß-Rosen betrieben. Die Häftlinge mussten in der Landwirtschaft Zwangsarbeit verrichten.
Erwähnung finden sollte das spätmittelalterliches Sühnekreuz, welches an der Straße von Klitten nach Klein-Radisch steht. Zusammen mit Zimpel-Tauer wurde Klein-Radisch 1973 nach Klitten und am 01.02.2009 nach Boxberg/O.L. eingegliedert.
Sühnekreuz Klein-Radisch
Luftaufnahme von Klein-Radisch


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